Alter Gemeindesaal
Der alte Gemeindesaal und die Nebenräume der unter Denkmalschutz stehenden Pützer-Kirche am Volkenbornplatz Budenheim wurde in den Jahren 2007 bis 2008 restauriert.
Die Sanierung umfasste folgende Einzelmaßnahmen: Erneuerung der Lampen im Kirchenraum und alten Gemeindesaal mit eingebauten Leuchtenliften, Lampen im Treppenhaus und Toilette, damit verbundene Aktualisierung der lichttechnischen Anlagen, Maler- und Putzerarbeiten, Arbeiten an Türen und Fenstern, Terrazzoarbeiten, Holzböden und Treppe, Fliesenarbeiten, Installation, Reparatur des aus Volkenbornzeiten stammenden Harmoniums.
Bereits im Jahre 2006 hatte der Kirchenvorstand beschlossen, das kirchengemeindliche Archiv durch eine Mitarbeiterin des Zentralarchivs der Landeskirche in Darmstadt verzeichnen zu lassen. Die Unterlagen konnten nun Anfang Februar nach eineinhalbjähriger Auslagerung wieder zurückgeführt und im neuen Archivraum untergebracht werden. Hierzu wurde die alte Küsterwohnung, die sich zu Wohnzwecken nicht mehr eignete, umgewidmet und renoviert.
Mit der Wiederinbetriebnahme beendet die Kirchengemeinde ein für sie großes und wichtiges Projekt, welches sie schon vor 20 Jahren beschäftigte. Möglich wurde alles durch zahlreiche Spenden von Freunden und Förderern unserer Kirchengemeinde. Den größten Anteil von 70 Prozent hat die Landeskirche bzw. das Ev. Dekanat Mainz übernommen. Dennoch verblieben erhebliche Kosten bei der Kirchengemeinde, die durch Spenden aufgebracht wurden.
Am 24. Februar 2008 wurde der alte Gemeindesaal im Rahmen eines Gottesdienstes feierlich eingeweiht.Im Rahmen des Gottesdienstes erklärte der Restaurator Herr Wurmdobler der Gemeinde, dass der Raum nun wieder so farbenfroh erstrahlt, wie er vor fast 100 Jahren aussah. Der Offenbacher Kunstmaler Richard Throll war ab 1912 für die farbliche Gestaltung der Kirche und ihres Nebenraums verantwortlich.
Die grauen Wände des Gemeindesaals und Treppenhauses, sowie die graue Farbe der Holztäfelung der Kirche wurde erst in den 1960er Jahren angebracht. Diese "Bausünde" wurde nun wieder rückgängig gemacht.
|